Sonntag, 15. April 2018

Ein elektrischer Gartenhäcksler im Test - ein Werbe-Beitrag


Heute gibt es einmal einen etwas anderen Beitrag in meinem Blog. Es ist tatsächlich ein sogenannter "bezahlter Beitrag". Ach ja, bezahlt wurde übrigens nur der Test, nicht meine Meinung. Das ist mir wichtig. 

Ganz zeitig im Jahr - noch vor der leidigen Datenschutzverordnungsdiskussion und dem  wahrscheinlichen Ende vieler  Blogs - bekam ich eine Anfrage, ob ich den Elektro Gartenhäcksler IEG 2500  testen möchte. Natürlich sollte ich dann auch darüber schreiben. 

Ein Gartenhäcksler kam mir eigentlich ganz gelegen. Will ich doch mehr über die Humuswirtschaft vom Kompost bis zum Mulch schreiben. Und werde ich nicht immer wieder einmal gefragt, was ich für einen Häcksler habe und dass man einen sucht und nicht weiß, welchen nehmen?

Vielleicht ist das ja einer, den ich künftig empfehlen kann? 

Rasch wurde der Häcksler geliefert und von mir sofort neugierig ausgepackt. Da war noch lange nicht ans Häckseln im Garten zu denken. 




Der Häcksler ist zwar ein wenig zerlegt, damit er in den Karton passt.  Da er sehr leicht ist und das Werkzeug mitgeliefert wird, konnte ich ihn gleich ohne weitere Vorbereitungen und geistige Anstrengungen, noch im Vorraum zum Haus, zusammen bauen. Ich war eben neugierig. 



Gleich wurde er an den Strom angeschlossen und einmal laufen lassen. Das klingt gut und kraftvoll. Wenn doch endlich Frühling wäre und ich Sträucher und Gestrüpp, Rosen oder Beerenobst schneiden muss. 




Lange ließ das Frühjahr auf sich warten. Aber irgendwann war es so weit. Im Staudenbeet habe ich, was lange nötig war, die große Weigelie auf den Stock gesetzt. Da fällt eine Menge Schnittgut an. Jetzt wird gehäckselt. 

Im ersten Bild sieht man den Häcksler mit dem Haufen Strauchschnitt. Im Zweiten Bild, etwas 45 Minuten später, ist alles klein geschreddert. 





Jetzt wird es Zeit einmal was über den Gartenhäcksler zu sagen. 

Der Häcksler ist komplett aus Kunststoff und daher wirklich sehr leicht. Mit den Rädern lässt er sich problemlos von A nach B bewegen. Auch über die Wiese. 

Nun, die Lautstärke erreicht fast die Dezibelwerte meines großen benzinbetriebenen  Hammerwerkhäckslers. So sagen es jedenfalls die Aufdrucke auf den beiden Geräten. Dennoch erscheint mir der Lärm des kleinen, elektrischen Häckslers gefühlt nicht ganz so unangenehm, wie der vom Benzinhäcksler. 

Sofort positiv aufgefallen sind mir beim IKRA Häcksler bereits auf den Internetseiten des Herstellers zwei Dinge. 

Der große (50l) Auffangkorb direkt unter dem Schneidewerk. Ich lege bei meinem Großen immer eine Plane unter und muss dann das Gehäckselte in zusätzlichen Arbeitsschritten mit der Schaufel in Eimer füllen und dann verteilen. Nehme ich keine Plane muss ich das Material aus dem Rasen rechen, was echt aufwändig ist. Beim IKRA stoppe ich einfach den Motor, ziehe den vollen Auffangbehälter heraus und kann das Häckselmaterial verwenden. Der große Haufen Weigelienschnitt im Bild erforderte nur 3 maliges Leeren des Behälters. Dieser Auffangkorb ist wirklich Gold wert. 

Zum Anderen hat dieser kleine und wirklich  preisgünstige Häcksler noch ein Feature, das ich so noch bei keinem anderen gesehen und doch immer vermisst habe. Dieses geniale mitgelieferte Plastikteil zum Nachstopfen der Äste. Da hat endlich mal ein Hersteller mit gedacht. Diejenigen unter euch, die auch häckseln, haben mit Sicherheit auch diverse Äste zum Nachstopfen. Die werden aber immer kürzer und müssen wieder und wieder ausgetauscht werden, weil man immer damit an die Messer kommt. Nicht mit diesem Teil. Es passt genau in den Einfüllschlitz. Besser als ein Ast, denn es ist so breit und so geformt wie die Öffnung. Und man hat einen Griff zum festen Stopfen und es ist so lang, dass es nie an die Messer kommen kann. Super! 



Und wie häckselt das Gerät? Also ich war derart überrascht, das kann ich sagen. Ich habe schon ein paar Häcksler gehabt. Mit Messern oder die Leisehäcksler die nur quetschen. Dicke Äste musste ich immer im Leisehäcksler zermalmen, weil die Messer vom anderen dabei sofort blockierten. Der IKRA soll laut Handbuch Äste bis 4 cm Durchmesser klein bekommen. Das ist ein Ansage. Messt einmal 4 cm am Lineal ab! 

Klar, dass die Weigelie auch dicke Äste hatte. Äste, die ich nie mit einem meiner anderen Messerhäcksler hätte zerkleinern können. Wie anders ist dieser neue, kleine Häcksler. Er saugt selbst die dicken Äste regelrecht ein und  ohne dass der Motor langsamer wird haut er sie in winzige Stücke. Ich bin wirklich baff. 




Das Häckselgut ist wirklich wunderbar fein zerkleinert. Es kann so unmittelbar als Mulch in den Beeten verteilt werden. Oder man gibt es auf den Kompost. Ich verteilte es gleich im Staudenbeet,wo es seinen Ursprung (Weigelie) hatte. 



Nur ganz dünne, biegsame Zweige werden kaum zerkleinert und gelangen ungeschreddert in den Auffangkorb. 





Der Häcksler ist laut Katalog gemacht für "Äste- und Zweige (Durchmesser max. 40mm), Gehölz- und Baumschnittabfälle, Schnittabfälle von Hecken, Planzenmaterial und andere Gartenabfälle". Er ist nicht gemacht für Küchenabfälle und allgemein weiche und saftige Abfälle. Die sollen direkt verkompostiert werden. 



Ich habe noch einen Haufen mit Staudenschnitt vom kürzlichen Reinigen des großen Staudenbeetes. 



Und einen Haufen mit Brombeerranken. Die wilden Brombeeren überwuchern mir immer die Haselnußhecke und müssen entfernt werden. 



Nach dem Erfolg mit dem Astschnitt versuche ich mich mit den Staudenresten. Ich muß gestehen, dass ich da sehr skeptisch war. Mut machte mir noch ein Detail vom Häcksler, das mich sehr positiv überrascht hat. Mit nur einer Schraube, die selbst mit Handschuhen leicht aufgedreht werden kann, öffnet man die Kammer zu den Messern und kann bei Verstopfung rasch alles ausräumen. Was gäbe ich für so eine einfache Handhabe bei meinem großen Häcksler. Also hätte ich nicht von der Schraube gewusst, hätte ich die Stauden nicht gehäckselt, weil die sicher alles verstopfen. 



Gut, daß es die Schraube gibt. Die Abfälle waren zu weich. Jedenfalls kam im Auffangbehälter nichts an und rasch war der Häcksler verstopft. Aufgemacht ist er rasch, freigeräumt eher nicht so rasch. Der Auswurf in den Korb ist, warum auch immer, mit Stegen blockiert, so dass man ihn schlecht freiräumen kann. Aber immer noch viel leichter als ich das von allen anderen Häckslern kannte, bei denen zum Teil die Messerscheibe von unten abgeschraubt werden musste, wenn er verstopft war.  

Ein Vorteil des IKRA ist sein geringes Gewicht. Ich habe ihn auch einfach umgedreht und alles ausgekippt. Jedenfalls war das jetzt kein Erfolg mit den überwinterten Staudenüberresten. Postiv allerdings ist wirklich die Möglichkeit, so unkompliziert an den Ort der Verstopfung zu Problemlösung heran zu kommen. 




Was ist wohl mit den Brombeerranken, die ich vor vielleicht 14 Tagen schon geschnitten hatte. Ich fasse mich kurz. Gleiches Prozedere, wie mit den Stauden. Jetzt bin ich echt enttäuscht. Brombeerranken würde ich schon erwarten, dass er klein bekommt, ohne zu verfilzen. 





Kann ich ihn so empfehlen? Ich gebe ihm noch eine Chance. Wenn denn endlich richtig Frühjahr wird, werde ich die Rosen schneiden. Rambler, Kletterrosen, historische Rosen mit sehr starken Dornen, Moosrosen mit weichen Trieben und einem Filz aus Dornen und Wildrosen. Also da ist alles dabei. 



Was war ich überrascht. Vollkommen problemlos  gingen die durch. Keine Verstopfung. Lag es daran, daß die Brombeerranken nicht frisch geschnitten waren? Oder sind Brombeerranken so fieses Gestrüpp? Ich weiß es nicht. Die Rosen jedenfalls gingen butterweich durch die Messer. 

Könnte ich das nur auch vom Einfüllstutzen sagen. Leider ist es der gleiche enge und schmale Schlitz, wie bei allen anderen Häckslern auch. Hätten die nicht nach der guten Idee mit dem Stopfer, der Schraube zum Öffnen oder dem praktischen  Auffanggkorb nicht auch hier weiter denken können? Weigelie geht gut rein. Rosen mit Dornen und Verzweigung geht eher langsam. Man braucht auch den Stopfer. Das aber ist wie gesagt eine Macke, die ich von allen Häckslern kenne. Nur die wirklich großen und starken habe eine breitflächige Öffnung für dergleichen Gestrüpp. 

Damit beende ich fürs Erste meinen Test des Häckslers. Da ich ihn behalten darf, kann ich im Laufe des Jahres noch weitere Materialen testen.  Ist das  nun ein Häcksler, den ich meinen Lesern empfehlen kann, wenn ich immer auffordere, mehr zu kompostieren und weniger über braune Tonne oder sonstige Dienste zu entsorgen? Biomaterial und wertvoller Dünger der verloren ist und durch teuren gekauften ersetzt werden muss. 

Ich kann hier nicht eindeutig ja oder nein sagen, sondern muss differenzieren. 

Habe ich einen kleinen Garten und wenig Stauraum. Möchte ich das von mir abgeschnittene harte Material nicht all zu großen Umfangs, zerkleinern und als Mulch auf die Beete streuen oder den Kompostwurm damit füttern. Möchte ich vielleicht das alles erst mal probieren, ohne groß in eine teures Gerät investieren zu müssen? Meist sehe ich ja auch, dass Frauen garteln und vielleicht von der Leichtigkeit und einfachen Handhabung im Transport von dem Gerät erfreut wären. Für all diejenigen kann ich den Häcksler wirklich empfehlen. 

Habe ich einen großen Garten, viel Material zum Häckseln, entsorge ich nichts und will alles über den Kompost oder Mulch recyceln? Habe ich keinen Strom im Garten? Will ich auch weicheres und saftigeres Material zerkleinern? Dann ist das Gerät, zumindest als Hauptgerät, eher ungeeignet. 

Für die Mengen, die bei mir (1700 qm Garten) anfallen und verarbeitet werden müssen ist er jedenfalls als Hauptgerät deutlich zu klein. Ich entsorge bekanntlich nur Wurzelunkräuter oder Walnußlaub in der Biotonne. Alles andere wird gehäckselt oder zu Brennholz geschnitten. 

Ich werde ihn dennoch gern als kleines, rasch einsetzbares und wirklich sehr (!) leistungsstarkes Zweitgerät gerne weiter nutzen. Ich kenne auch andere Häcksler, deren Vorteile und Makken. Der  Gartenhäcksler  IEG 2500 hat mich, für das von mir umrissene Einsatzfeld aber überzeugt. Dazu beigetragen haben das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis, die hohe Leistung, das geringe Gewicht, die stabile Verarbeitung, das einfache Öffnen bei Verschmutzung, der Auffangkorb und natürlich der beigefügte Stopfer für Aste. 

Und zum Schluß noch eine Belohnung für alle, die meinen Bericht bis hierher gelesen haben. Ich gehe davon aus, daß diejenigen dann vielleicht auch gerade Interesse an einem Häcksler haben. Oder sich mit dem Gedanken tragen, einen zu zu legen. 

Die Firma IKRA hat mir freundlicherweise erlaubt einen Rabatt-Code hier zu nennen. 

SPAREN125

Wer also sich entscheidet, den Häcksler oder ein anderes Produkt zu kaufen, sollte den Code bei der Bestellung eingeben. Dadurch erhält man 25% Rabatt, was eine ganz schöne Sache ist, wie ich meine. (Der Gutscheincode gilt für alle IKRA und Tonino Lamborghini Produkte (nicht Zubehör, nicht Ersatzteile) - also natürlich auch für den Häcksler). 


Kommentare:

  1. Den wollte ich auch gern testen, habe aber keine Antwort bekommen, ob das geht.
    Einen Häcksler habe ich nämlich nicht und das wäre schon manchmal nützlich.
    Die Stinkende Nieswurz ist immergrün. Wenn du sie also nicht finden kannst, ist sie vielleicht wirklich tot?
    VG
    Elke

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    1. Hallo Elke, dann habe ich ihn dir weggeschnappt zum Testen. Das tut mir leid. Das stimmt könnte ohne Häcksler nicht sein. Der ist was für kleine Gärten finde ich, genau richtig für dich.

      Und wenn ich die Nieswurz versehentlich abgeschnitten habe weil vielleicht die Blätter nach einer der Starkfrostwochen braun waren? Weiß nicht mehr genau könnte aber sein.

      Viele Grüße Achim

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  2. Hallo Frau Schwarzer, wir haben Sie nicht vergessen. Meine Kollegin wird sich noch bei Ihnen melden ;-) Viele Grüße Michael Fecher

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  3. Hallo Achim,
    danke fürs Vorstellen. Wir haben ein sehr ähnliches Modell, allerdings beim Discounter gekauft. Ich kann das bestätigen, Äste und Rosenranken gehen prima, weiches Material weniger gut. Richtig doof wird es bei sehr verzweigten Sachen. Da flucht mein Mann regelmäßig, obwohl er die Häckselei sonst sehr liebt. Unserer macht so ein hungrig schnurrendes Geräusch, zwar nicht unüberhörbar, aber auch nicht furchtbar laut. Für unser Grundstück reicht diese Größenordnung völlig aus.
    Viele Grüße
    Karen

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    1. Guten Morgen Karen,
      das Verzweigte ist immer Mist. Gut ist ja bei "meinem" Gerät der mitgelieferte Stopfer, der hat mich auf Anhieb begeistert. Als Hauptgerät habe ich ja einen benzinbetriebenen Häcklser mit Hammer -und Messerschneidewerk. Diese Großen haben oben einen großen Trichter, in den man das verästelte Rosenzeugs zum Beispiel einfach einwerfen kann. Das ist Gold wert. Allerdings sind die echt richtig teuer und ich war so glücklich einen preisgünsigten (naja von dem kleinen hier hätte ich auch fast 4 dafür kaufen können) gefunden zu haben. Aber der ist derart schlecht verarbeitet, dass mir schon beim ersten (!) Häckslen manche Teile um die Ohren flogen, selbst als sie ausgetauscht wurden waren sie sofort weider kaputt. Alles von Blechteilen über die Anlassschnur bis Kunsstoffteile sind in dem Billigen Großhäcksler Scheisse. Saubermachen bei Verstopfen dauert fast ne Stunde. Von daher ist der kleine hier von IKRA echt super gut und zu empfehlen. Für mich allein halt aber einfach zu klein. Muß ich sparen, bis ich mir mal nen hochwertigen großen Häcksler leisten kann und bis dahin irgendwie mit meinem Billigdreck auskommen.

      Liebe Grüße der Achim

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  4. Tss tss - steigst Du nun doch entgegen Deinen Beteuerungen um, Achim?
    Aber egal, ich wollte Dir nur schreiben, daß ich Dir in meinem Blog geantwortet habe.

    Ist ja nicht schlecht, wenn man im Gegenzug einen Häcksler bekommt. Hätte ich sicher auch genommen. ;-) Wenn es einer gewesen wäre, den wir wirklich hätten brauchen können, nämlich ein Leisehäcksler, der viel und schnell in kurzer Zeit fein shreddert und nicht sehr grob, wie unserer! Trotzdem verwenden wir das Häckselgut und es liegt den Winter über auch als Mulch auf den Beeten, was hervorragend klappt.

    Aber nun ist es aus mit Werbung bei mir! Hat sich eh nicht rentiert und das, was wir brauchen für den Garten, können wir uns immer noch selber kaufen. Blogger sind ja nicht alles arme Leute. ;-) Die richtig luxuriösen Sachen, wie Hochbeete aus Cortenstahl verschenken die eh nicht, auch nicht für den tollsten Beitrag *lach*

    Dein Häckselgut sieht ja recht fein aus. Unser Shredder ist auch gut, aber das Häckselgut ist eben sehr groß, oft 10 cm lange Stücke, fingerdick. ;-)

    Wir kaufen uns deswegen aber trotzdem keinen zweiten oder weiteren. Der bisherige muß ausreichen. Geschenkt hätte ich ihn aber, wie gesagt, genommen. ;-)

    Dann viel Spaß beim Zerkleinern. ;-)
    Wir hatten früher auf dem Resthof übrigens mal einen ganz großen, der hat auch ganz schön großen Krach gemacht! Waren froh, als wir das Ding los waren. ;-) Aber bei Dir wird sowas schon gebraucht .... vielleicht gibts heute ja auch schon leisere, keine Ahnung ...

    Liebe Grüße
    Sara

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    1. Hallo Sara, irgendwie ist unsere Kommunikation heut scheinbar schwierig. Jetzt verstehe ich dich nicht, was meinst du mit umsteigen?

      Also so einen Leisehäcksler hatte ich auch mal und der hat echt viel Haselnußheckenschnitt (die Sträucher waren etwa 6m hoch!) und die Jahre davor auch viel klein machen müssen. Er hat es ohne zu murren gemacht und zwar mit einer sehr sehr angenehmen Lautstärke. Diese Leisehäcksler laufen halt sehr langsam und sind daher leise. Sie schneiden nicht, sonder quetschen eher nur. Daher sind da die Stücke immer etwas größer, die unten raus kommen. Dünne Äste oder Rosenschnitt geht mit denen gar nicht. Der Häcksler hier im Test schneidet mit einer schnell drehenden (und daher lauten) Messerscheibe. Erstaunlich war, daß er die wirklich dicken Teile auch schaffte. DAs hätten meine alten Messerhäcksler, die teurer und größer waren, nicht geschafft. Der hat echt Kraft der kleine hier. Und weil er eben schneidet, ist das Häckselgut auch sehr schön zerkleinert. Fast zu schade für den Kompost. Daher habe ich es gleich als Mulch auf die Beete verteilt. Da er eben schneidet und nicht quetscht, kann er anders als ein Leisehäcksler auch Rosenschnitt klein machen. Ist also vielseitiger, aber eben auch lauter.

      Wenn ich weiter Blogge, was ich nun vor habe, möchte ich mich auch frei genug fühlen, wenn ein für mich interessantes Test-Angebot kommt auch zusagen zu dürfen. Das ist für mich auch bloggen: Informieren, unterhalten und weiter helfen bei Fragen. Beraten auch gern und da gehört halt die Kenntnis verschiedener Techniken, Methoden oder eben Geräte dazu.

      Also wir hören von einander, liebe Grüße der Achim

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  5. Hallo Achim,
    wie ich Dich verstanden hatte, wolltest Du Deinen Blog werbefrei halten bzw. IST er werbefrei und genau darauf bezog sich der erste Satz.

    Silke/Wildwuchs unter Aufsicht hat, soweit ich mich erinnere, einen leistungsfähigen Leisehäcksler.

    Schau mal, sogar Rosen zerkleinert er und gar nicht so schlecht!

    http://wildwuchs-unter-aufsicht.blogspot.de/2014/03/erfolgreich-mit-den-rosen-gekampft.html

    http://wildwuchs-unter-aufsicht.blogspot.de/2018/01/der-perfekte-platz.html

    Und nach längerem Googeln habe ich es in Silkes Blog gefunden - Walzenhäcksler, die Marken stehen auch dabei

    http://wildwuchs-unter-aufsicht.blogspot.de/2013/04/ein-teil-ist-geschafft.html

    Für uns lohnt sich eine zusätzliche Anschaffung nicht mehr. Wir wollen ja nicht ewig im jetzigen Haus bleiben und das bißchen, was wir zu shreddern haben, tut unserer auch.

    Und hier siehst Du unseren

    https://mein-waldgarten.blogspot.de/2016/10/mulchen-gartnern-ohne-arbeit.html

    Und hier nochmal den Größenvergleich des Häckselgutes

    https://mein-waldgarten.blogspot.de/2015/05/sieben-stunden-gartenarbeit.html

    Ich nehme keinerlei Werbung mehr an. Auch keine "Geschenke" mehr. - Es rentierte sich nicht, der Aufwand war größer als die Einnahmen! Und in Anbetracht des neuen Gesetzes ist es mir dann einfach zu viel Arbeit und Umstand.

    Liebe Grüße
    Sara

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    1. Guten Morgen Sara,
      werbefrei ja, denn Anzeigen habe ich gelöscht und werde keine mehr veröffentlichen. Dumme "Test"-Anfragen bei denen die Firma nicht einmal bereit ist mir eines ihrer Produkte zum Testen zur Verfügung zu stellen oder Test für 10€ Produkte oder Produkte, die absolut nichts mit meinerm Blog zu tun haben lehne ich ab. Denn da ist ein Erfahrungs-und Tagebuch-Blog. Und es wird kein Werbeblog. Dennoch mach ich gern mal so einen Test und habe dann das Produkt. So profitieren beide Parteien und ich kann meinen LeserInnen vielleicht bei der einen oder anderen Frage behilflich sein. Wenn ich nicht überzeugt wäre, daß so ein Bericht wie dieser mit dem Häcksler für ein paar LeserInnen auch hilfreich und interessant ist, würde ich das auch nicht machen. Genau wie ich keine Gastbeiträge veröffentliche, für die ich immer angefragt werde. Das hat dann ja nichts mit mir und meinem Garten zu tun. Und genau das ist aber eben das Thema, die Nische über die ich schreibe.

      Nochmal zu den Leisehäckslern. Ich hatte auch einen, fand den gut mit eben den Einschränkungen, des groben zerkleinerns, feines Geäst und Laub geht sowieso unverarbeitet durch und macht den Mulch dann sperrig. Es war kein so praktischer Fanggkorb drunter. Ich sehe auch i den Links bei dir, daß zum Beispiel immer umständlich Folie um den Häcksler gemacht werden muß. So wie ich es um meine großen auch machen muß. Daher waren mir die genannten Vorteile des getesteten Gerätes sofort klar. Die Nachteile sind auch da, aber nicht anders als bei anderen Geräten auch. Und wer natürlich einen Häcksler hat, mit dem er oder sie zufrieden ist, mit dem man zurecht kommt vom Gewicht, Häckselergebnis, Handhabung, dann wäre ich der letzte, der sagt, du mußt aber den neuen Kaufen. Nachhaltigkeit ist mir wichtig und wenn ein Gerät geht bin ich dafür, daß es nicht einfach entsorgt und in den Müll geworfen wird. Ressourcenschonend denken ist eben im Biogarten üblich oder sollte üblich sein.

      Weil du noch schreibst, der Aufwand war größer bei den Geschenken und den Berichten als der Nutzen. Das glaube ich sofort. Sollte ich zum Beispiel im Frühjahr binnen einer Woche (war Pflicht) über Gartenhandschuhe schreiben und dann bekomme ich ein Paar umsonst und wenn ich will ein zweites Paar für meine Leser.... Na das sind dann Anfragen, die ich ablehne. Ein Paar Gartenhandschuhe für ein paar Euro als Bezahlung ? Und dann noch die Pflicht, alles in der einen Woche gemacht zu haben. Nein danke. Und wegen dem neuen Gesetzt. Ich habe eh schon hin und wieder mal was getestet. Finde ich da alle Artikel dazu, daß ich sie raus nehme? Will ich sie rausnehmen, denn die Produkte waren echt gut und ich empfehle sie wirklich. Nehme ich sie nicht raus, nutzt es nichts, ich bin und bleibe ein "kommerzieller" Blog. Zudem habe ich mit Sicherheit hier und da auch mal von einem Produkt geschwärmt, für das ich zwar nichts bekam, was mir aber so gut gefällt. Und schon bin ich wieder kein rein privater Blog mehr. Also muß´ich ohnehin alles so ausgestalten, wie das Gesetz es für gewerbliche Blogs vorsieht. Warum dann nicht auch was davon haben und alle paar Jahr mal ein PRodukt testen? Öfter hat sich das eh nicht ergeben, daß mal was sinniges dabei war.

      So, dann kümmere ich mal weiter um die notwendigen aber von mir nicht geliebten Tätigkeiten des Recherchierens und Umsetzen der Vorgaben und hoffe wir lesen noch weiterhin voneinander und! können uns kommentieren. Liebe Grüße und einen sonnigen Dienstag wünscht der Achim

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  6. Lieber Achim,
    ich habe auch einen Häcksler und möchte ihn nicht mehr missen, ein solches Gerät ist eine außerordentlich große Hilfe im Garten. Ich habe einen No Name Walzenhäcksler, der etwas mehr als 100,- Euro gekostet hat und mit dem ich wirklich zufrieden bin. Nur so ein Plastikteil zum Stopfen fehlt mir definitiv, die Äste sind ja irgendwann weg.
    Dein Testbericht ist sehr gut und beantwortet alle Fragen, ich finde, man kann nach dem Lesen Deines Test sehr gut eine Kaufentscheidung treffen.
    Ich wünsche Dir nochmals eine schöne Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Lieber Wolfgang, danke schön für die lobenden Worte.

      Ohne Häcksler käme ich auch nicht aus. So einen Häcksler, wie du ihn beschreibst hatte ich auch mal für's Grobe und einen alten Messerhäcksler für's feinere. Dann eines Frühlings gaben beide gleichzeitig den Geist auf. Nicht gelogen! Und ich kaufte den großen. Leider eben billig (über 600€) und daher mist. Kann den nicht empfehlen. Ein guter in der Größenordnung und mit der Technik hätte deutlich über 2000€ gekostet. Das konnte ich nicht. Irgendwann aber bekomme ich so einen.... Bei unserer Grundstücksgröße und Art lohnt sich der schon auch und benötigt wird er weißgott, jedenfalls bei meiner Art des Gärtnerns. Bis dahin nehme ich jetzt bei kleineren Mengen den elektrischen vom Test und bei massenhaften Anfall von Häckselmaterial den Großen.

      Liebe Grüße der Achim

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  7. Hallo Achim,
    ich bin derzeit nicht so viel hier, bei dem herrlichen Wetter, will Dir aber noch zeitnah antworten.

    Ich hatte Dich so verstanden, als wenn Du generell Werbung ablehnst, denn Werbung besteht ja nicht nur aus Anzeigen. Außerdem soll man inzwischen JEDEN Post mit Werbung und zwar gleich in der Betreffzeile kennzeichnen, der nach Werbung aussieht bzw. zum Kauf verlocken könnte, selbst wenn man die Produkte SELBST gekauft hat! Finde ich auch abartig, aber wir wissen ja nicht, was mit der neuen Datenschutzverordnung da noch auf uns zukommt. Es wird aber sicher keine verlangen, daß man 3.000 Posts (wie bei mir) nachträglich nachbearbeitet, wenn ich ausschließlich noch privat blogge. Denn entweder man ist privater BLogger, dann darf man auch keine Geschenke annehmen, da man dies alles versteuern muß, auch Waren"geschenke" von Firmen. Anders verhält es sich mit privaten Geschenken bis zu einem gewissen Rahmen.

    Da hast Du ja dann auch noch was zu tun, ich weiß ja nicht, wie viele Posts Du hier schon hast und wie viele mit "Werbung". ;-)
    Mir war das zu blöd, für die paar Geschenke und minimalen Kröten so ein Aufwand! Da blogge ich lieber nunmehr nur noch privat und kaufe mir die Sachen. Es ist ja nicht so, daß ich mir das, was ich brauche, nicht selber kaufen könnte. ;-)

    Der Gesetzgeber macht, wie gesagt, keinen Unterschied zwischen einem Klein-Blogger mit minimaler Werbung im Blog oder einem der Top-Blogger, die davon leben! Und selbst wenn man "nur" Geschenke annimmt von Firmen, über die man bloggt, wird all dies als gewerblich angesehen. Man braucht eine Steuernummer und irgendein Gewerbe. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten der Gewerbe-Art.
    Zumindest wird es ab Mai streng und drohen hohen Abmahnkosten. Damit will ich nichts zu schaffen haben!

    Ich muß auch noch einiges im Blog überarbeiten bis zum Stichtag, aber bis dahin ist ja noch etwas Zeit.

    Klar lesen wir uns ... ich bin nur nicht ständig im Internet, dafür ist mir meine Zeit mittlerweile viel zu schade. Ich gehe lieber raus, wenn ich nicht im Garten bin und unternehme etwas, betätige mich ehrenamtlich usw. Das bringt mir mehr, als die Schreibtischsitzerei. Aber gelegentlich bestücke ich mein Gartentagebuch immer mal. Oder bin auch Insta zu finden, das geht ja auch von unterwegs. Aber auch dort nicht mehr so oft.

    Liebe Grüße
    Sara

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    1. Hallo Sara,
      klar, draußen bin ich jetzt auch in jeder freien Minute, wenn ich zuhause bin. Es ist einfach zu herrlich das Wetter gerade.

      Ich habe momentan etwa 560 Posts öffentlich. Ich weiß gar nicht mehr wo und was ich ggf. schon an Werbung hatte. Einen habe ich wegen der Firma, die mir doch mißfiehl schon längst wieder raus genommen. Den anderen muß ich mal suchen. Und einen anderen werde ich auch noch raus nehmen, da ist das Produkt es nicht wert, was zu riskieren.
      Das mit dem Gewerbeschein muß ich mit unserem STeuerberater mal abklären. Der freut sich, wenn er wieder was verdient .... Das alles wäre ja auch wirklich nicht so dramatisch, wenn nicht diese Anwaltsvereine schon heißhungrig mit programmierten Suchmaschinen drauf warten, daß sie loslegen können. Das ist es ja , was mich am meisten dran ärgert.

      Wir müssen im Geschäft auch noch einiges klären und regeln, bin also grad sowieso dabei. Schön ist das nicht und auch nicht ein Thema, das mich wirklich interessiert, das aber eben sein muß. Leider.

      Liebe Grüße, der Achim

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  8. Hallo Achim, hätten wir mehr Sträucher im kleinen Reihenhausgarten, wäre die Anschaffung dieses Häckslers eine Überlegung wert. Vor ca. 30 Jahren hatten wir sogar mal einen, den wir an Freunde mit einem größeren Garten verschenkt haben. Hier bei uns ist auch die Bebauung ziemlich eng und man geht seinen Nachbarn gehörig auf die Nerven mit solch einem lauten Gerät.
    Dass dir das Gerät gute Dienste leistet, kann ich mir sehr gut vorstellen, denn unser Garten würde vielleicht 10 mal in dein Grundstück passen :)).
    Meinen Weblog habe ich sehr klein gehalten und konnte ihn nun gut überarbeiten. Vermutlich ist jetzt nichts mehr drinnen, was abgemahnt werden könnte.
    In erster Linie schauen unsere Kinder und Enkel von Zeit zu Zeit mal in den Blog rein, ansonsten hatte ich kaum Besucher, genau weiß ich nicht, wer da alles geschaut hat, denn der Link Analytics, in den Googleeinstellungen, bleib bei mir immer leer.
    Ich habe auch sehr viel evtl. kritisches gelöscht, denn das Thema Abmahung kenne ich, die sind rigoros.
    Unser Enkel hat mal als Teenager kostenlose Musik auf seinen PC geladen, sie war wirklich absolut frei....doch, mit der Musik hat sich auch ein Ordner mit hochgeladen, der für alle zugänglich war (das haben wir dann erst vom Anwalt erfahren), so als ob unser Enkel ein Verkäufer der Musik gewesen wäre. Die Abmahngebühr belief sich auf Euro 5000,--. Wir suchten eine Anwältin des Internetrechts auf, Kosten ca. Euro 100,--. Ihr Schreiben hat dann bewirkt, dass wir "nur noch" Euro 1000,-- bezahlen mussten.

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    1. Ach Hanlo, wenn du wüsstest wie bange mir ist. Ich würde es mir nie verzeihen, so viel Geld zahlen zu müssen. Wegen der DGSVO dann auch wieder für was was kein Verbrechen ist und was niemand, ausser den Abmahnvereinen stört. Dass einem diese große Freude am Bloggen so zerstört wird ärgert mich so wahnsinnig.
      ja der Häcksler, solche Tests, schöne Berichte über Gartendinge, was bringt einem das noch, wenn man überhaupt nicht weiß, was mit einem geschieht, wenn man passiv warten muß. Ich habe mich entschieden weiter zu machen. Kann ich diese Entscheidung vor dem Partner rechtfertigen. Es ist unser beider Geld, was da den Bach runter ginge. Ich habe mich und den Blog vorbereitet und lese viel. Drehe mich im Kreis, komme nicht weiter, mein Verständnis ist zu gering, das wirklich notwendige kann einem niemand sagen und jeder der darüber schreibt macht mir nur mehr Angst, weil ich davon wieder noch nichts wusste. Nichts wusste und wenn ich es weiß auch nichts ändern kann, weil ich nicht weiß wo und die Begriffe nicht verstehe. Und wenn ich verstehe, dann zu wenig, als dass alles abgedeckt wäre. Nichtmal Anwälte können da richtig bescheid geben und klare Auskünfte geben. So schleierhaft ist das, so undurchsichtig und man ist, wie gesagt zu passivien Wehrlosigkeit verdammt. Ich könnte kotzen über die Menschen, die derartigen Schwachsinn zum Gesetz machen.

      Nun habe ich ein paar Tage Urlaub, um den Garten bisschen auf Vordermann zu bringen. Das Wetter ist herrlich, seit heute (Montag )) auch kühler und mit Schauern. Bestes Pflanzwetter.

      Liebe Grüße der Achim

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  9. Hallo Achim, jetzt kommt eine kleine Fortsetzung meines Beitrages. Eben kam ein Telefonat dazwischen.
    Wie gesagt, wir haben diese Abmahung schon mal erlebt, was sehr aufregend für die Familie war, deshalb will ich jetzt ganz sicher sein. Habe vieles gelöscht und mich aufs Minimum in allem beschränkt.
    Du und ein Teil deiner Mitglieder, habt natürlich viele Mitleser und viele Beiträge, was ich nie hatte. Es gibt ja bei mir auch nicht all zu viel zu berichten :))

    Mir geht es ähnlich wie Sara Waldgarten, ich bin viel unterwegs und habe noch einige andere Hobbys. Unser Gärtchen macht sich inzwischen fast von ganz alleine. Bei dir ist die Situation eine ganz andere als bei dir, was natrülich auch zu interessanten Berichten führt.
    Ich wünsche dir und deinen Lesern ein erfreuliches Wochenende und weiterhin viel Sonnenschein...aber in Maßen :))
    Herzlichst, Hanlo

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