Sonntag, 4. Februar 2018

Mein Garten wird 53. Zeit für einen Vergleich von damals und heute.

Schade, daß gerade Winter ist. Ich kann so fürchterlich wenig vom Garten hier berichten. 

Gut, daß gerade Winter ist. So habe ich Zeit, meinen zufälligen Dachbodenfund auf zu arbeiten. Ein Ordner mit alten Fotos! Da springt auf alle Fälle wieder ein spannender Blogbeitrag heraus. Das war mir gleich klar. Aber das wird noch ne ganz schön fisselige Arbeit, bis dahin. 

Nun ist es so weit und die schlimmste Arbeit ist erledigt. Fotos wurden per App gescannt. Dann kam das Aussortieren und Überlegen. Welche Fotos zeige ich und vor allem zu welchen Fotos kann ich ein aktuelles Pendant finden? 

Und schließlich kam das große Suchen. Genau diese passenden Gegenstücke mußten aufgetrieben werden. 2017 habe ich etwa 8000 Fotos gemacht, das Jahr davor waren es immerhin fast 6000. Noch weiter wollte ich, wenn möglich, nicht zurückgehen. Es sollten so aktuelle Fotos wie möglich als Gegenpart  den historischen Fotos  zur Seite gestellt werden. 

Und nun lehnt euch zurück und begleitet mich durch eine Zeitreise von 1965 bis 2018.

1965 war es so weit. Die Erdarbeiten für das Haus, jetzt unser Haus, begannen. Gut, daß die damaligen Erbauer Volkers Großeltern waren. So wissen wir viel über das Grundstück und den Garten. Leider nicht alles, aber diese Fotos sind für uns natürlich eine Fundgrube. 






Seht ihr im Hintergrund das Häuschen?  Das hat der Bauherr neu gebaut. Das Material dafür bestand aus den Baustoffen der abgerissenen Scheune, die just an dem Platz stand, an dem heute unser Haus steht. Es war die Bau-Scheune und steht heute noch! Ein paar Fotos weiter unten auf dem fotografierten Gemälde erkennt man die ursprüngliche Scheune.




Schnell war die Erde beiseite geschoben, die Bodenplatte betoniert und der Aufbau wurde begonnen. Links im Bild ist das kleine alte Wohnhaus (siehe wieder Gemälde weiter unten) zu erkennen. 




Viele Hände halfen mit. 




Bis man sich es versieht, ist schon das Erdgeschoss an der Reihe. 




Und direkt danach kann das Obergeschoss begonnen werden. 



Viel Arbeit. Aber wenn ich mir das Foto hier so ansehe, könnte ich mir glatt mal überlegen, auch auf dem Bau mit zu helfen. An Bier scheint es jedenfalls nicht gemangelt zu haben....





Gleich darauf  helfen wieder alles zusammen. Was für eine Rackerei. Ich glaube, ich überlege mir das dann doch noch mal mit der Mithilfe am Bau. 




Jetzt wird aufgerichtet. Der Mann mit dem Gebälk steht doch glatt in meinem Schlafzimmerfenster. 




Richtfest. 







So sehe ich unser Haus, wenn ich nach der Arbeit heim komme und das Gartentor aufmache...




Das Haus wurde also fertig, wurde verputzt und bezogen. Gebaut für eine alte Frau, eine weitere alte alleinstehende Frau und eine junge Familie mit (schließlich) zwei Kindern. 





Die alte Frau im Untergeschoß starb irgendwann einmal und die andere alte Frau zog nie ein. So war das Haus dann schließlich alleiniges Heim für die Großeltern von Volker und deren Kinder. Eben der Mutter von Volker. Dann erlebte das Haus noch die Enkel und Urenkel die einige Jahre dort zu  Besuch ein und ausgingen.




Die beiden Erbauer mit Besuch vor dem neuen Haus. 





Und früher war es genau wie heute noch immer. Erst wird das  Haus gebaut, dann eingerichtet, eingezogen und bewohnt. Irgendwann erst wird der Garten angelegt. Hier finden gerade die Erdarbeiten im jetzigen Vorgarten statt. Schließlich soll hier auch noch ein Zaun das Grundstück begrenzen. 




Und auch das alte Bauernhaus der Vorbesitzer, was ja mitten im Vorgarten steht, muß abgerissen werden. Die Sandsteine, mit denen die diversen Mäuerchen im Garten für Beetabgrenzung und Terrassierungen gemauert sind, stammen von diesem Gebäude. 




Vor ein paar Jahren habe ich schon einmal über die Geschichte des Grundstückes berichtet. Anlass war damals dieses Gemälde, das Volker zum Geburtstag bekam. Bei Interesse könnt ihr HIER von den Hintergründen lesen. 


So sah das Ensemble aus, als es der Großvater erwarb. Vorne das  Bauernhaus und dahinter die Scheune. Und genau dort steht jetzt das Wohnhaus.



Apropos Wohnhaus. Wie schon erwähnt, es wurde auch einmal fertig. Hier im Bild sieht man den Eingang, oben im Erdgeschoß. 

Und genau hier setzt nun meine ganz persönliche Gegenüberstellung ein. Was hat sich doch so alles verändert. Gebaut wurde das Haus ohne Vorbau. 





Den Vorbau, den wir nicht missen möchten, mauerte der Großvater erst später. Die im Bild zu erkennende Haustür  mit Fliesenmosaikumrahmung und Stufe davor haben wir heute noch. Allerdings ist es die Tür, die innen im Vorbau ins Haus führt. Die eigentliche Haustür sehen wir heute in der Tür zum Vorbau. 

So sah dann die Eingangsfront 1979 aus. 




Oh ja und da stand ein riesiger Baum mitten im Garten. Von dem habe ich erst sehr lange nach unserem Einzug ins Haus erfahren. Ich selbst habe ihn nie erleben dürfen. Er stand schon da, als das Haus gebaut wurde. Eine uralte Birne war das. Aus den Erzählungen weiß ich, daß die zum Schluß nur noch die unzähligen kleinen und harten Birnchen trug. Die sind im Herbst in die Wiese gefallen und haben Heerscharen von Wespen angelockt. So die negativen Erzählungen zu dem Baum. Was aber aus den Birnen gemacht wurde, finde ich doch wieder positiver. Ein Obstler, den ich dann doch noch kennen lernen durfte. Es gab tatsächlich noch immer ein paar Flaschen davon. Und gut war der! 

Jedenfalls gehörte der Baum zum Garten. Auch hier etliche Jahre später ist er noch zu sehen. 




Und hier nun mein Bild. 2017 im Sommer. Gleiche Ansicht anderer Baum. Und auch der grüne Hüttenzauber ist hier anders als oben in den ganz alten Fotos. Im Bild kann man - ich komme gleich noch drauf - eine Pergola über einem Sitzplatz erkennen. Angelehnt an den braunen Schuppen. Im Laufe der Jahre wurde dann der offene Sitzplatz immer weiter geschlossen, bis ein Partyraum im Garten entstand. Der wurde dann ja von uns vor ein paar Jahren komplett erneuert und grün gestrichen. Den rustikalen Raum nennen wir immer "Hüttenzauber".




Hier ist der Ursprung vom Hüttenzauber zu erkennen. Einst eine Pergola über der Terrasse. Ein Ort zum geselligen Zusammenkommen. 





Und der Unterstellplatz für den Wohnwagen. Links im Bild erkennt man ein winziges Fachwerkhäuschen. Selbst das  existierte noch, als wir das Haus 2011 übernahmen. Das war das Kinderspielhäuschen. Bis zum Schluß in Gebrauch. 





Jetzt steht anstelle des Kinderspielhäuschens  unser gardenigloo, die Überdachung für den Whirlpool. Neu ist die Terrasse gemacht und der Hüttenzauber. Selbst die Fenster vom Vorbau sind mittlerweile ausgetauscht. Viel hat sich hier all den Jahren getan. Ein paar Bilder zum Hüttenzauber-Umbau habe ich auch früher schon einmal zusammengefasst. 






Noch einmal möchte ich auf den alten Birnbaum zu sprechen kommen. Wo ist er hin? Was steht jetzt für ein Baum in der Wiese? 

Ach ja und nochmal das braune Gebäude hinter dem Birnbaum. Das ist übrigens auch heute noch immer unsere Werkstatt. Im allerersten Foto erwähnte ich bereits das Häuschen, die Bauhütte, erstellt aus den Abrißmaterialien der ursprünglichen Scheune. 







Wir haben lediglich die Front aus morschen Brettern ausgetauscht, erneuert und die Fenster und Tore verändert. Innen ist noch immer das alte Gebälk der Scheune und auch auf dem Dach liegen noch immer die alten Ziegel, die noch von der 1965 abgerissenen landwirtschaftlichen Scheune her stammen. 




Neben seine Bauscheune, die der Großvater auch zeitlebens als Werkstatt benutzt hat, mauerte er später noch das kleinere Gebäude. Links im Haus züchtete er seine Kaninchen und rechts im Raum war der Schafstall, in dem die Schafe überwinterten. Sommers waren sie draußen und besorgten bei den Karpfenweihern das, was Volker jetzt den ganzen Sommer über machen muß. Sie hielten die Wiese kurz. 




Neue Fenster haben wir dem Hasenstall verpasst. Die Außenfassade ist 2018 dran. Drinnen haben wir den Zwischenboden zum Heuboden  entfernt, alles isoliert und daraus das "Palmenhaus" gemacht. Hier überwintere ich meine Kübelpflanzen. Mit den neuen Wegen kam schließlich damals bei uns das Seerosenbecken und der mediterrane Platz dazu. 




Wenn ihr noch mal zum Foto vom alten Hasenstall schaut, seht ihr dahinter blattlose Bäume. Ganz rechts am äußersten Bildrand gerade noch zu erkennen ist unsere Eiche und daneben die Esche.

Heute sieht das so aus!





Da war doch noch etwas. Ach ja, zum Thema Baum wollte ich noch ein paar Worte verlieren. Der Hausbaum, die alte Birne stand  also in der Wiese vor der Werkstatt. Sie stand da bis 1990. Genau genommen bis zur Nacht vom 28. Februar auf den 1. März 1990. So wie wir gerade gegoogelt haben, tobte genau in dieser Nacht die Wibke. Ein legendärer Orkan. Und was macht ein Orkan mit einem alten Birnbaum? Hier sieht man es. 







Jedenfalls wurde der Baum danach komplett gefällt. Gut, daß nichts ernsthaftes, den Menschen, passiert ist. 

Dann war es leer in der Wiese im oberen Garten. 2011 übernahmen wird das Grundstück und  schließlich im Frühjahr 2014 zog wieder ein Baum ein. Wir entschieden uns für eine Baumhaselnuß. Näheres hierzu habe ich damals schon in einem Bericht zusammengefasst. 






Also das Bild hier mußte jetzt echt noch rein. So sah der neue Hausbaum damals im Mai 2014 aus.




Wenn man das Dach der Scheune ansieht, meist mehr im wirklichen Garten, als auf den Fotos, so erkennt man noch immer die Delle im Dach. Dort ist der  große Ast seinerzeit darauf gefallen.





Jetzt geht's aber wieder weiter im Garten. Ich habe ja versucht, möglichst keine Fotos zu verwenden, auf denen (noch lebende) Personen zu erkennen sind. Es ist ja ein Garten-Blog und keine people-Magazin. Die drei Gesellen hier ließen sich aber beim besten willen nicht vermeiden. Zum einen sieht man so schön noch einmal links die alte Bauscheune. Das Fenster gibt es nicht mehr, genau an dieser Wand steht ja jetzt der Hüttenzauber. Man sieht auf dem Foto noch einmal den wuchtigen alten Hausbaum. Und, es ist das einzige Foto, das ich fand, auf dem die Leere im hinteren Garten so schön zu sehen ist. Das Foto, berücksichtigt man die Geburtsjahre der abgebildeten Zwerge, dürfte Ende der Siebziger Jahre aufgenommen sein. Das Häuschen rechts hinten ist das Hühnerhaus. Vielleicht kennen es treue Blogfans aus meinem Gemüsegarten. Der damalige Hühnerlauf ist ja jetzt schließlich mein Gemüsegarten. Ansonsten steht da hinten damals nichts. 





Seht doch nur, so blickt man heute entlang der Nebengebäude durch den Garten. Das Hühnerhaus ist jetzt von hier aus im Sommer nicht mehr zu sehen. Der Walnußbaum neben der Scheune stand Ende der Siebziger noch nicht. Dann ist er heute als so etwa 35-40 Jahre alt. 




Noch mal ein Blick durch den Garten aufs Hühnerhaus. Der alte Apfelbaum, der in der Wiese zu erkennen ist, steht auch schon lange nicht mehr. 




Hier bereits ist das Hühnerhaus nicht mehr zu erkennen, so eingewachsen ist es. Der Walnußbaum, der jetzt meinen Paul's Himalayan Musk-Rambler stützt, steht links neben der Scheune. Die Scheune wurde damals gerade erbaut. 



Und heute. Der Walnußbaum neben der Scheune ist mächtig gewachsen, die Scheune steht noch. In der Wiese steht jetzt unsere Baumhaselnuß und rechts in der Verlängerung der Hecke, die ja auch noch steht, erkennt man das Gerüst meiner Apfelspaliere. 





Wir haben jetzt schon recht viel vom Garten gesehen. Vielleicht fragt sich jemand, wie es damals mit dem Gemüsegarten stand? Heute nenne ich mich, wegen meines intensiven Gemüseanbaus, ja sogar Selbstversorger. Wurde früher auch Gemüse angebaut? 




Ja klar! Volkers Oma in ihrem Gemüsegarten. Ihr Gemüsegarten war kleiner als meiner. Aber er war schon da, wo ich jetzt auch Gemüse anbaue. 

Leider gibt es kein aktuelles Foto aus dieser Perspektive. Und es kann auch keines Geben. Irgendwo zwischen den Bohnenstangen und der Oma steht schließlich jetzt mein Gewächshaus. Somit macht es keinen Sinn, heute von da aus zu fotografieren, wo der damalige Fotograf gestanden haben muß. 

Ich fotografiere immer hinter dem Gewächshaus. Das ist in etwa da wo die Oma steht, nur ein wenig nach links verrückt. Von dort sehe ich den Gemüsegarten und früheren Hühnerlauf auf diese Weise. 







Im Bild mit der Oma erkennt man rechts einen Betonweg an ihren Beeten vorbei. Der existiert auch noch in meinem Gemüsegarten. Von hier aus steht die Oma hinter dem Gewächshaus im Beet. Am Ende des Weges steht mein Bänkchen im Gemüsegarten. Das wird später noch einmal erwähnt. 




Mehr Gemüsebilder von damals gibt es leider nicht. Jedenfalls nicht in dem Album, das ich kürzlich fand. Hunderte von Dias haben wir noch immer nicht gesichtet.....

Aber gehen wir doch noch ein wenig durch den Garten. 

Wenn man vom oberen Garten mit dem Hausbaum runter zum Eingangstor geht, kommt man am Haus vorbei. 

Man Blickt runter zum Dorfweiher. Rechts erkennt man eine sehr große Latschenkiefer. 




Wo ist die heute? Laut Familienaussage wurde sie zu groß, viel total auseinander und wurde ersetzt. 

Ein Korkenzieherhasel wurde gesetzt. Seht ihr den Handlauf an der Treppe hinter dem Korkenzieherhasel? Der Strauch reicht etwa bis zur Höhe des Wohnzimmerfensters. 





Ja und heute, Januar 2018, wo ist denn der Handlauf geblieben? Und warum ist das Wohnzimmerfenster plötzlich nicht mehr über dem Haselnuß sondern auf halber Höhe? Wahnsinn oder? Dabei ist alles noch da, wo es damals war. Jedenfalls der Handlauf und das Fenster. Nur der Strauch ist zu einem ganz wundervollem Prachtexemplar heran gewachsen. 



Auch von der Seite ist der Handlauf an der Treppe kaum noch unter dem Laub des Haselnußstrauches zu erkennen. 





Oberhalb des Korkenzieherhaselnussstrauches befindet sich ein kleines, von Sandsteinen eingefasstes Beet. Damals blühte es hier wie in einem Kurpark. 





Ich nutzte es anfangs als Kräuterbeet. Leider mußte ich feststellen, daß es für Kräuter doch zu wenig Sonne bekam. Dann pflanzte ich den im Fliederbeet angesiedelten Khakibaum in das Beet. Das Fliederbeet wurde wegen de Wege umgestaltet und  der Baum mußte ohnehin weg, wo er stand. 

Jetzt ist das Beet bei mir das "Khaki-Beet". Unter dem Baum wachsen diverse Stauden. 




Von außerhalb des Grundstückes betrachtet, sah das Haus und Eingangstor so aus. Ich selbst habe in all den Jahren tatsächlich so gut wie keine Fotos von draußen auf  Haus und Grundstück gemacht. Ich musste sogar wieder alte Fotos aus dem Bericht nehmen, weil ich keinerlei Pendant aus aktuellen Zeiten  dazu fand. 





Gut, daß wir vor ein paar Jahren den Zaun erneuerten. So habe ich wenigstens ein paar wenige Fotos von draußen vor dem Tor. 




Im folgenden Foto erkennt man das Mäuerchenbeet im Vorgarten. Auch heute noch ist das meine größtes Staudenbeet. Die Mauer besteht auch wieder aus den Sandsteinen vom alten abgerissenen Bauernhaus. 





Ein Frühjahrsblick auf mein Mäuerchenbeet im Vorgarten.





Damals bestand das Beet aus seinem schmalen Streifen. Dahinter Rasen und eine Weigelie,die rot blüht. 




Den Streifen habe ich mehrmals verbreitert und sogar die Weigelie mit ins Beet integriert. Auf den Aufnahmen von oben ist das zu erkennen. 

Hier im Bild sieht man die Weigelie im Frühjahr hinter den Stauden blühen. 




Wenn die Weigelie nicht blüht, erkennt man sie kaum. Hier ist sie in der Bildmitte hinter  den Stauden zu sehen.




So wie mir, gefiel wohl auch dem Großvater die Aussicht über den Vorgarten. 

Das Foto muß schon alt sein. So leer, wie der Vorgarten hier noch ist. 




Später wurde die Fläche bepflanzt. Diverse Bäume und Büsche wuchsen in ihm. Manche gibt es schon lange nicht mehr, andere stehen noch immer hier. Von manchen gibt es heute noch Reste. 

Den Essigbaum in der Bildmitte gibt es nicht mehr. Dort steht jetzt ein wunderschöner dunkel-lila-blühender-Flieder. Auf der Platte mit dem Vogelhäuschen, steht heute mein Vogelhäuschen im Winter oder im Sommer die Vogeltränke. Die Bank im Vorgarten gibt es nicht mehr. Die betonierten Fuß-Rückenlehnen-Teile existieren allerdings noch. Beplankt mit Recycling-Kunststoffbrettern steht das Bänkchen jetzt in meinem Gemüsegarten am Ende des zentralen Weges. 




Der Vorgarten an einem regnerischen Tag im Sommer 2017.



Aussicht aus dem Schlafzimmerfenster. Erinnert ihr euch noch an den Mann, der in meinem Schlafzimmerfenster steht und das Dachgebälk stützt? So ähnlich hat er es wohl damals schon gesehen. Die Häuser auf der anderen Seite des Dorfweihers. 



Mein Blick vom Schlafzimmer über den Dorfweiher. 





Zu dem nächsten Foto war wieder einmal ein konkretes Jahr notiert. Es stammt von 2001.

Schauen wir uns das Foto einmal genauer an. Da blüht etwas rot auf grünem Stamm. Was ist das? Das ist eine Schale  Petunien, die auf einem alten Baumstamm steht. Der Stamm ist eines der vorhin erwähnten und sogar heute noch vorhandenen Überreste ursprünglicher Bäume im Vorgarten. Er ist von Efeu umwunden. 

Noch etwas im Foto ist erwähnenswert. Auf dem Zaunpfosten steht wieder eine Blumenschale und vor dem Pfosten stehen vier oder fünf Triebe einer Staude. Diese Staude steht ebenfalls heute noch. Es ist jetzt in gigantischer Busch einer hohen Herbstaster. 




Also schauen wir uns diese Szene heute an. Der Zaun ist anders und der efeuumrankte Baumstumpf steht immer noch hier. Die Aster? Nur Geduld, es ist ja noch zeitig im Frühjahr. 



Ein paar Monate später ist sie da. Der Zaun allerdings ist hinter ihr verschwunden. 



Abermals ein paar Wochen weiter im Jahr blüht sie, die Herbstaster. Davor der Efeu wuchert am alten Baumstamm und muß mehrmals im Jahr zurück geschnitten werden. 





Stehe ich direkt vor dem Asternbusch, kann ich kaum über ihn hinweg blicken. Ein wirklich gigantischer Asternbusch. Er wird ja auch immerhin dieses Jahr schon mindestens 18 Jahre alt. 






Noch mal die Petunien, wie sie die Passanten von draußen vor dem Zaun sehen konnten. 





Heutzutage im Herbst könnten Spaziergänger entlang des Zaunes das Ensemble von Aster und Baumstamm (hinter der Aster) so erblicken. 




Von der anderen Seite des Dorfweihers aus habe ich unser Haus auch noch niemals fotografiert.
Hier im Bild sieht man schön die kleinen Gartengrunstücke am Dorfweiher. Eines davon ist ja auch mein Weihergarten. Ich habe die Parzelle links neben den beiden Flächen mit frisch bearbeiteten Boden.






Jetzt stehe ich in meinem Weihergarten und blicke hoch zum Haus. 





Was mir auch noch fehlt, ist so eine Luftaufnahme. Dazu allerdings müsste ich einmal - wie der Großvater seinerzeit - in einen Heißluftballon steigen und übers Gelände fahren. Ob ich mich das jemals trauen werde? 



So, das war also der Vergleich von Früher und Heute. Der Garten wie er war und was aus ihm wurde. Ich hoffe, ihr habt, wie ich beim Erstellen des Beitrages, Spaß an den Gegenüberstellungen und geschichtlichen Erinnerungen.

Jetzt bin ich gespannt, was das neue Jahr im Garten bringt, was wächst, was nicht, wie die Fotos dieses Jahr werden und welche Neuerungen oder Restaurationen wir wieder durchführen. 


Ach ja und wer es noch nicht gelesen hat, jetzt aber neugierg wäre. Ich habe auch eine Bericht verfasst über den Garten, seine Lage und Aufteilung. HIER ist er zu finden.


Kommentare:

  1. Was du da gemacht hast, ist einfach nur Whow!
    Achim...

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  2. Lieber Achim,
    jetzt hast du mir so vielen interessanten Lesestoff zur Verfügung gestellt. Vielen, vielen Dank. Ich finde das sehr spannend und es war eine ganz andere Zeit, aber hey 53 Jahre ist ja nicht so viel. Anhand deiner Foto Gegenüberstellungen kann ich mir sehr gut vorstellen, wie viel ihr verändert habt. Das ist doch recht viel Arbeit.
    Schön auch, dass du und Volker noch all die alten Fotos haben. Früher wurden ja viel weniger Fotos gemacht.
    Apropos Fotos, ich fand meine 2'700 Fotos im Jahr 2017 (seit ich den Blog schreibe, habe ich viel, viel mehr Fotos) schon extrem; aber ich kann ja beruhigt sein, du hast noch etliche mehr.
    Zum Lachen brachte mich auch deine Beschreibung von Volkers Tätigkeit: Wiese mähen!
    Ich bin ein Fan von Quitten und ich koche jedes Jahr Quittengelee, dieser Duft ist wunderbar.
    Jetzt wünsche ich dir einen sonnigen Sonntagnachmittag und liebe Grüsse
    Eda

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    1. Hallo Eda, zugegeben der Beitrag war schon sehr lang und eigentlich viel viel zu lang um Leser zu fangen. Aber das ist ja auch nicht mein oberstes Ziel. Ich habe ihn für mich als Erinnerung geschrieben und für Leser wie dich, die es wirklich interessiert. Ich habe auch mal überlegt, ihn in 2 oder 3 Teile zu zerlegen. Aber das hätte auch nicht gepasst und ich hätte wieder mehrere Links setzen müssen, weil ich ihn ja in anderen Beiträgen zum Garten, wo so eine Übersicht passt, verlinkt habe. Und wenn ich selbst was nachsehen will, finde ich es auch leichter in einem Beitrag zu scrollen als mehrere Beiträge öffnen und schließen zum müssen. Aber schön ist er wirklich geworden. Schön, zu sehen, was wir alles verändert haben. Ja. Aber auch schön, und darauf sind wir auch stolz, zu sehen, was alles geblieben und weiter genutzt wird, weiter Freude bereitet. Wir denken immer, daß die Oma und der Opa jederzeit "runter" schauen können und sehen, daß wir das was sie so mühevoll (sowohl arbeitstechnisch als auch finanziell) erar erarbeitet haben, auf die Beine gestellt haben, dass wir das noch immer würdigen und nutzen. Dass hier und da ergänzt und renoviert wurde kann der Opa mit Sicherheit sehr gut verstehen. War er doch selber auch immer am Basteln, Bauen und Werkeln.
      Wegen der Fotos, das muß wohl am Grundstück liegen.... Wie erwähnt sind am Dachboden noch unzählige (im wahrsten Sinne) Dias in Kisten und Kästchen. Volker hatte mal angefangen, die auch zu digitalisieren, hat sogar ein entsprechendes Gerät gekauft. Aber die Arbeit ist doch sehr monoton und wahnsinnig langwierig. Das Projekt liegt seit langem in einer Ecke..... aber Fotos hat der Opa echt viele gemacht. Was und da wohl noch überraschen wird.....na 2700 Fotos bei dir sind ja auch echt viel. WEißt du noch früher.... da gab es 12er und 24 oder 36er Filme und die lagen monatelang, bis sie voll waren und dann entwickelt wurden.Kann ich mir gar nicht mehr vorstellen. Anfangs waren es auch bei mir weniger. Jetzt mache ich aber dank der großen Speicherkapazitäten moderner Hardware einfach oft mehrere Aufnahmen von einer Szene oder Blüte oder einem Ereignis. Unterschiedlicher Blickwinkel, Einstellung am Handy, Entfernung etc. Meist sehe ich dann erst am Bildschirm, welches am schönsten geworden ist. Daher kommen dann schnell die sehr großen Anzahlen an Fotos zustande.

      Unser Sonntag ist alles andere als sonnig. Total verträumt und verschneit ist es draußen. Den ganzen Tag schon kommen riesige Schneeflocken ununterbrochen runter und bleiben liegen. Manchmal, wie gerade jetzt wieder sind es so viele, dass man kaum die Häuser gegenüber dem Dorfweiher richtig sehen kann. Gut, daß es schneit aber spätestens morgen Nacht soll es ja bitter kalt werden und da bin ich immer froh, wenn etwas Schnee als Schutz auf den Pflanzen und auf dem Boden liegt.

      So jetzt genieße ich noch ein wenig die letzten freien Stunden. Morgen geht ne neue Woche los, viel Aktion, viel zu tun. Bleiben wir jetzt erst mal lieber ein wenig vor dem Ofen sitzen und blicken draußen den Schneeflocken zu.

      Schöne Zeit wünscht der Achim

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    2. Lieber Achim,
      ich habe deinen Blogartikel so gerne verschlungen. Früher arbeitete ich zehn Jahre lang bei einem Architekten im Büro. Umbauten fand ich jeweils am Interessantesten.
      Auch ich denke oft an meine Vorfahren, wenn ich ihre Gegenstände benutze. Die alten Sachen sind robust gefertigt und halten lange, das finde ich schön.
      Lange, lange fotografierte ich mit 12er, 24er und 36er Filmen. Der grosse Nachteil war, dass alle Aufnahmen entwickelt wurden, auch die verwackelten. Später gab es ein Fotolabor, welches die unscharfen Bilder nicht verrechnete, das war toll. Irgendwann nach der Hochzeit haben wir mit Digitalfotos angefangen, aber aus lauter Gewohnheit in einem überschaubaren Rahmen. Erst seit diesem Jahr habe ich so viele.
      So schön, dass es bei euch schneit, jetzt kommt doch noch der Winter. Bei uns hat es nur in den Bergen Schnee und der Sohn freut sich auf den Skitag morgen.
      Liebe Grüsse
      Eda

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    3. Also das war doch echt fürchterlich mit diesen Filmen, was? Und man wußte nie, ob die Aufnahme, auf die man sich dann vielleicht doch freute und die man nur einmal gemacht hat auch scharf wurde, oder eben verwackelt und hinfällig. Welch ein Luxus heute mit den digitalen Fotos. Ich genieße das.
      Schnee hatten wir gestern echt massig, so große dicke Flocken, herrlich.
      schöne Woche wünscht der Achim

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  3. Lieber Achim,
    was für eine tolle beeindruckende Zeitreise! Die Bilder zu finden muss Euch wirklich beglückt haben. Das atmet wirklich Geschichte und Du hast das hier wunderbar dokumentiert. Große Klasse!
    Liebe Grüße
    Karen

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    1. Karen, und stell dir vor der Ordner lag die ganze Zeit am Dachboden und ich habe ihn nie beachtet. Naja da liegt noch mehr, was mal beachtet werden müsste, wenn man mal Zeit hat..... Jedenfalls haben diese Fotos doch geradezu nach so einer Gegenüberstellung gerufen, finde ich. Oder? Hat Spass gemacht es zu schreiben und freut mich echt riesig, wenn es meinen LeserInnen auch gefällt. Dir hat es gefallen. Sehr schön. Wünsche dir noch ein ruhiges -bei uns sehr weißes- Wochenende. Liebe Grüße der Achim

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  4. Lieber Achim,
    das ist wirklich ein toller Post. Solche Bilder, die die Geschichte eines Grundstücks und der Gebäude zeigen finde ich immer sehr interessant. Und bei Dir hat sich sehr viel geändert, und es ist sehr schön, dass Du das alles auch mit Bildern dokumentieren kannst. So einen Dachbodenfund würde ich auch gerne machen.
    Ich kann einen Teil der Geschichte unseres Hauses nur an Schäden ablesen, die es noch in den letzten Kriegstagen erlitten hat. (Die Brücke von Remagen ist ganz in unserer Nähe.)
    Was mir beim Kauf des Hauses aber nicht bewusst war und was mir der Verkäufer auch nicht erzählt hat.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Lieber Wolfgang, ganz vielen Dank für dein Kompliment zum Beitrag. So ein Glück kann man halt wohl auch nur haben, wenn das Gebäude in der Familie bleibt. Jedenfalls ist der DAchboden noch immer nicht ausgeräumt und entrümpelt. Irgendwie ist er halt auch am weitesten weg von allem und "da liegt es halt gut". Sonst hätten wir den Ordner schon eher gefunden. Das Haus hatten wir oder besser Volker zu einem viertel geerbt als 2011 die Oma starb. Opa war schon tot und so hat man dann plötzlich ein komplett eingerichtetes Haus und muß erst mal ausräumen. Irgendwann wird dann mal jemand unser Sachen und Schätze ausräumen..... Irgendwie kein Thema über das ich mir gern Gedanken machen.

      Na wenn euer Haus den Krieg erlebte, dann ist es älter als das unsere, das steht schon mal fest. Und da Fotos zu bekommen wird wohl schwierig, wenn es fremde Leute waren. Aber nun bist du ja selbst ein Chronist eures Anwesens und irgendwann hast du dann eigene Fotos "von früher" oder hast sie sicher ja jetzt schon. Und du änderst ja auch immer wieder einiges im Garten,da gibt es sicher auch schon viel zu berichten. Oder?

      Liebe Grüße und schöne Woche, der Achim

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    2. Lieber Achim,
      ja da gibt es einiges zu berichten und ich finde auch immer mal etwas, was mir einen Teil der Geschichte erzählt und zwei oder drei Fotos aus den 1960 oder 1970 habe ich auch vom Voreigentümer bekommen, aber ich hätte gerne mehr, um mir ein besseres Bild machen zu können. Wie alt das Haus ist, weiß auch niemand. Ich habe nur eine Baugenehmigung von 1938, die sich auf eine Vergrößerung der Scheune bezieht. Der ursprüngliche Hof war sehr klein.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

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    3. Hallo Wolfgang, dann war euer Haus also auch mal eine landwirtschaftliche Hofstelle. Wie bei uns, nur dass halt das eigentliche Bauernhaus damals in den 60ern abgerissen wurde. WAr wohl auch zu marode zum Erhalten.

      Dann mal noch viel Spass beim Recherchieren. Vielleicht tauchen ja irgendwo -im Dorf? Nachbarschft? - noch Fotos auf ,auf denen euer Haus und Grund zu erkennen ist.

      Liebe Grüße der Achim

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    4. Lieber Achim,
      das wäre schön, wenn ich mal mehr Fotos bekomme, schreibe ich auch einen Post, oder vielleicht mache ich das mit den drei, die ich habe? Warum eigentlich nicht?
      Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

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    5. Danke Wolfgang, dir auch eine schöne neue Woche. Und ja, fang' doch einfach mal mit den drei Fotos und den aktuellen Fotos dazu an. Mich würde es interessieren.

      Liebe Grüße Achim

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  5. Hallo Achim, eigentlich ist es gut, dass es auch eine Zeit ohne Gartenarbeit gibt, denn sonst kämen deine Leser nicht in den Genuss diesen lange und ausführlichen Bericht über euer Haus und Garten zu lesen.
    Ich mag solche Berichte sehr sehr gerne, überhaupt alles was vorher war, auch ältere Geschichte, interessiert mich sehr.
    Es ist aber nicht so, dass ich nicht im Hier und Heute lebe, ganz im Gegenteil, aber alles was vor uns war, finde ich zwar nicht immer gut aber zumindest spannend.
    Deinen langen Bericht musste ich in Etappen lesen und mir Zeit damit lassen. Mir ist vieles vertraut vorgekommen, denn ich wohnte ja früher in einem ähnlichen Ort.
    Du hast dir wahnsinnig viel Arbeit mit dem Beitrag gemacht, so umfangreich und ausführlich ist alles beschrieben, es ist wie eine Zeitreise für mich.
    Man kann auch sehr gut sehen, wie so nach und nach ein Wohn- und Gartenparadies entstand. Früher war doch alles mehr auf das Praktische und Notwendige ausgerichtet.
    Der Ort selbst gefällt mir auch sehr gut, mit dem Weiher wirkt er besonders nett und freundlich.
    Wie gut, dass damals vieles im Bild festgehalten wurde, so sieht man all die Veränderungen. Vermutlich würde dies die Vorfahren des Hauses sehr erfreuen, wenn sie den heutigen Entwicklungsstand sehen könnten.

    Es ist doch gut, dass nun, was Gartenarbeit betrifft, ein Innehalten stattfinden kann, so kann man sich mal anderen Dingen widmen wie z.B. alte Fotos entdecken und sich erfreuen, was alles verändert und geleistet wurde in vergangenen Jahren....das kann doch nur glücklich machen!
    Liebe Grüße, Hanlo

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    1. Hallo Hanlo, du sprichst mir aus der Seele. Ich finde es total schön eingerichtet von der Natur, daß wir jetzt in den Wintermonaten Zeit haben für so viele andere schöne Dinge und Beschäftigungen und vor allem , was mir persönlich auffällt, Zeit für Regeneration, Ruhe, Einkehr in sich selbst. Das macht mich alles glücklich und zufrieden und dankbar. Dankbar auch, wenn ich mir die Fotos ansehe, was der Großvater schon an MÜhe und Arbeit und Geld innvestiert hat in sein Haus und den Garten und wir dürfen das jetzt nutzen und genießen. Klar investieren wir auch viel, aber gerne weil wir uns beide dieses Geschenkes des Schicksals bewußt sind. Entsprechend achtsam gehen wir auch damit um. Es freut mich auch wirklich so sehr, dass mein Bericht gelesen wird. Und du hast dir sogar extra Zeit dafür genommen. Ja er ist entsetzlich lang, gerade für einen Internetbericht. Aber so ist wenigstens alles beisammen. Gerade das, diese Einheit eines Themas odereiner Angelegenheit hier im Blog darzustellen finde ich immer schwierig . Daher riskiere ich lieber dass mancher (erstmal) abgeschreckt wird, weil heute keinen langen Texte mehr gelesen werden. Dafür haben die, die es lesen, den Vorteil nicht Blättern und suchen und Links verfolgen zu müssen, sondern können sich ganz dem Text und Bild widmen.
      Danke dir Hanlo, daß du dir die Zeit genommen hast und danke für die schöne Rückmeldung. Ich wünsche dir einen schönen - und sehr kalten - Tag im ruhigen Februar.
      Liebe Grüße Achim

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  6. Lieber Achim,
    mein erster Kommentar wurde leider irgendwie nicht gepostet.
    Da probiere ich es gleich noch mal. Toll was du da auf dem Dachboden gefunden hast! Unsere Oma hat auch noch etliche Bilder vom Garten früher und es ist schon toll mal vergleichen zu können und die Entwicklung eine kleinen Stück Erde verfolgen zu können.
    Da hast du dir echt wahnsinnig viel Arbeit gemacht und es hat sich
    wirklich gelohnt. Ein sehr interessanter Post ist das geworden.
    Ganz viele liebe Grüße von der Urte

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  7. Hallo Achim
    Diese vorher nachher Vergleiche finde ich immer sehr spannend. Schon wenn man nur sieht was man selbst alles verändert hat. Aber so weit zurück ist noch viel besser.
    Toll. Danke fürs mitnehmen.
    Grüess Pascale

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    1. Bitte schön Pascale, vielen Dank fürs Mitkommen... Ich freue mich, wenn meine Berichte gefallen und gelesen werden.

      Liebe Grüße der Achim

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  8. Lieber Achim,
    das war jetzt so gar nicht geplant...Aber mir hat Deine Zeitreise so viel Spaß und Freude gemacht, ich konnte mich nicht davon lösen!!! Wieviel Arbeit und Zeitaufwand dahinter steckt, kann nur der erahnen, der ähnliches geleistet hat...
    Es ist ein ganz, ganz toller Rückblick und eine ebenso wunderbare Bestandsaufnahme! Du selbst und Deine Familie, Ihr werdet noch viel Freude daran haben. Vielleicht führst Du diese Geschichte ja fort...Dann schauen wir, wie es in 10, 15 Jahren aussieht und was sich
    bis dahin wieder alles verändert hat.

    Und jetzt komme ich mit meinem hoch bescheidenen Hinweis (im Vergleich zu Deiner Ausarbeitung!!!) zu unserem Kräuterhäusli und seiner Verwendung...
    Lieber Achim, ja! Du hast Recht, in unserem Kräuterhäusli kann man die Kräuter wirklich optimal trocknen. Ich kann mir vorstellen, in der "Werkstatt" ist vielleicht Dein Platz für solche Vorhaben...
    Jetzt zu Deiner Frage bzgl. der Nutzung...
    Wenn ich mit meinen Freundinnen (im Ruhestand - wir sind dann lediglich zu viert) dort einen Plausch mit einer Sommerbowle oder einem erfrischenden Kräuterdrink halte, haben wir genügend Platz. Bei einem größeren Gartenfest muss ich allerdings darauf achten, dass meine Kräuter dann fertig getrocknet sind, oder ich muss sie umhängen...

    Ich werde übrigens unser Gartenhäuschen demnächst genauer vorstellen. Es gab jede Menge Fragen dazu. Jetzt suche ich noch alle Bilder zusammen, die auch den Aufbau und die Vorarbeiten deutlich machen. Dabei werde ich jetzt an Dich, und Deine große Arbeitsleistung für diesen Post hier, denken...gerade wenn mich der Frust packen sollte...
    Aber vielleicht kann ich mit meiner Schilderung und den entsprechenden Fotos dem ein oder anderen helfen.
    Alles Liebe
    Heidi

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    1. Liebe Heide, wie schön, wenn dir meine Bericht so gut gefallen hat. Du machst dir doch auch so oft so viel Mühe mit Berichten und Rezepten und Anwendungshinweisen oder Anleitungen.
      Ich stell mir jetzt gerade eure illustre Runde an einem heißen Sommertag vor. Im Schatten des Häuschens mit gekühlter prickelnder und fruchtiger Bowle. Na da werden deine Freundinnen sicher gern und oft zu Besuch kommen. Toll!
      Ich trockne meine Kräuter im Sommer im Palmenhaus, also dem ehemaligen Hasenstall (ist ja im Bericht auch erwähnt). Jetzt kann man kaum drin treten, weil alle KÜbelpflanzen drin sind. Im Sommer ist es aber leer. Die Fenster gekippt, und die Sonne scheint nicht auf die Kräuter. Dann liegen sie auf stapelbaren Metallkörben (ausgemusterte Körbe von Industriespülmaschinen). In jedem Korb liegt so ein billiges Frotteehandtuch von Ikea, darauf die Kräuter. Die Gitter sind sonst zu groß, da würde alles durchfallen und die Tücher nehmen (Kondens-)Flüssigkeit auf. So trockne ich auf Hochtouren bis Ende August. Dann ist es einfach zu feucht und es trocknet nichts mehr an der Luft. Aber bis dahin ist dann das meiste auch drinnen und verpackt.

      Nette Idee in 15 Jahren noch mal zu schreiben. Ob es dann den Blog hier noch gibt (vielleicht gibt es google bis dahin nicht mehr? ) oder ob ich dann noch schreibe? Man weiß das nie Jedenfalls gehe ich dann auch auf die Rente zu und hätte mehr Zeit. Was mich aber schaudern lässt bei dem Gedanken: ich hatte jetzt im gefundenen Ordner vielleicht 10 oder 15 DIN A 4 Seiten beidseitig mit Bildern beklebt. Und die Mühe war, wie du erahnst schon groß. Nun mache ich pro Jahr viele Tausend Fotos, das mal 15 Jahre bis zum erneuten schreiben, wenn ich dann die Mühe von jetzt multipliziere.....nein, das tue ich lieber nicht...... na mal sehen, irgendetwas wir mir dann schon einfallen.
      So jetzt wünsche ich erst mal ein schönes Wochenende, viel Spaß beim Fotos suchen für deinen Bericht und ich bin gespannt, was du so schreibst übers Häuschen. Es kommt ja, wenn ich mir die Kommentare so ansehe wirklich granatenmäßig an bei deinen Fans. Da hast du eine Lawine losgetreten....
      Also viele liebe Grüße der Achim

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  9. Lieber Achim,
    den Artikel hatte ich auch ganz verpasst. Hier war in der letzten Zeit so einiges zu regeln und Ferien ich bin gar nicht mehr zum Bloglesen gekommen. Ich kann mir die Begeisterung über die alten Fotos gut vorstellen. Ich bin auch als Kind am liebsten auf unserem alten Dachboden hoch gestiegen und habe nach Zeugen aus der Vergangenheit gesucht. Auch bei meiner Oma gab es mal einen Dachboden, bis er für andere Leute ausgebaut wurde. Da war aber nicht so viel, da sie aus Schlesien geflüchtet war. Die Fotos zu scannen ist eindeutig eine Winterarbeit, aber wirklich nicht sehr erfüllend. Wir haben das mit Dias unseres Schwiegervaters versucht, aber im Moment stagniert das Vorhaben auch. Wenigstens gibt es wieder ein paar Fotos von Urlauben aus der Kindheit meines Mannes, denn Fotoalben gibt es leider nicht.
    Egal, ob das jemand liest oder nicht....für euch hat sich die Arbeit gelohnt und ihr könnt später immer wieder die Geschichte eures Hauses hier nachschauen. Schade, dass Birnbäume nicht so ewig alt werden. Im Garten meiner Eltern waren in meiner Kindheit noch zahlreiche Birnbäume, einschließlich Williams Christ. Da musste ich immer lachen, wenn ich die Gläser mit der Birne aus dem Keller holen durfte. Das Schild drauf hieß....WC. Meine Mutter verwendete dafür die Umrandung der Briefmarken und die war so winzig, dass man also Abkürzungen überlegen musste....:-)) Aber dann wurden die Bäume nach der Wende krank...alles mögliche. Dann hat sie mein Vater leider auch gefällt.
    Also, ich gehe jetzt auf nichts weiter ein....es ist ein toller Post geworden.
    Sitzt ihr denn auch mal auf der blauen Bank vorm Zaun?
    Ich finde das fantastisch, wie solche Bänke in den südlichen Ländern für die Kommunikation genutzt werden. Und früher war das ja absolut üblich, vor Bauernhäusern eine Bank zu haben.
    Diese Tradition ist wohl in der heutigen beschleunigten Zeit verloren gegangen.
    Lachen musste ich über...das war früher wie ein Kurpark bepflanzt. So schnell ändert sich die Mode auch beim Gärtnern. Man sieht aber, dass sie Oma auf jeden Fall ein Händchen fürs Gärtnern hatte. Ich bin mir sicher, sie würde sich freuen, wenn sie eueren Garten heute sehen könnte.
    Liebe Grüße, Sigrun

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    1. Hallo Sigrun,
      das ist ja ein Zufall. Meine Großeltern und die Mutter kamen auch aus Schlesien. Und der Opa vom Volker, der das Häuschen gebaut hat, ist auch aus Schlesien....

      Naja wir waren wirklich schon mal auf dem Bänkchen gesessen. Leider kommen wir einfach nicht dazu. Die Großeltern vom Volker waren da zum Plausch regelmäßig gesessen. Da war es noch eine alte Bank. Wir wollten wieder eine Bank vor dem Grundstück und haben die morsche, durch diese aus recycling-Kunststoff ersetzt. Die kann Sommer und Winter draußen stehen. Vielleicht wenn wir mal in Rente sind, dann setzen wir uns da auch drauf. Vorbei kommt da immer jemand. Mit der Nachbarin unterhalten wir uns immer hinten im Garten am Zaun. Da pflegen wir sogar ab und an die Tradition, die der Opa einführte und ein Gläschen Klarer wechselt über den Zaun ..... Gut, der Opa hatte ja eigenen, von besagten Birnbaum. Bei uns ist es eben ein gekaufter, aber die Tradition gibt es noch. Allerdings zu dieser Jahreszeit jetzt eher nicht, da sind auch die Pläusche eher kurz.

      Ein Händchen für den Garten hatten die Großeltern vom Volker, die haben ihn ja in der Struktur so praktisch angelegt. Allerdings am Ende war nur noch Rasen, weil beide erst alt und dann krank und alt waren und schließlich war nur noch die Oma da, da hat die Tochter mit Mann alle 14 Tage mal den Rasen gemäht. In so einem Garten war es einfach unumgänglich, daß nichts mehr anderes da war. So konnte er wenigstens noch gepflegt werden. Als ich kam, war ausser dem großen Asternbusch und den großen blauen frühjahrsblühenden Storchschnäbeln nichts (!) mehr da, was blühte. Doch, Bartnelken, die sich wohl seit der Kurpark-Zeit immer wieder aussäten, die aber so gar nicht nach meinem Geschmack waren. Ansonsten sind die beiden oben im Himmel sicher stolz, daß wir ihren Garten und das Haus so prächtig weiter pflegen und in ihm leben.

      Viele liebe Grüße der Achim

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  10. Lieber Achim,
    eine wunderbare Zeitreise! Schön, dass du diesen Dachbodenfund gemacht hast und uns Einblick in die Geschichte eures Garten und Hauses gegeben hast. 53 ist schon eine lange Zeit und man sieht wie viel sich getan hat, welch große Arbeit ihr hattet und wie schön das Ergebnis ist.
    Liebe Grüße,
    Carina

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    1. Hallo Carina, so ein Garten oder überaupt ein Grundstück macht echt Arbeit über all die Jahre. Und es ist schön, so einen "alten" Garten zu haben der schon eingewachsen ist und auch große Bäume hat. Ich liebe es.
      Liebe Grüße Achim

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