Montag, 20. November 2017

Hanfpalme im Kübel im Freien überwintern und der Erlkönig


Eine Woche ist es nun schon wieder her. Ich berichtete von grausligem Novemberwetter und wie wir dabei im  Schneegriesel die Washingtonia vollends einbauten und so für den Winter fit machten

Dann brachte ich noch das  Foto der anderen, großen und noch ungeschützten Palme. Einer Hanfpalme im Kübel. 

Heute kann ich meinen Palmenüberwinterungsbericht fortsetzten. Wieder war Wochenende. Wieder war es grauslig kalt und regnete und graupelte. Wieder ist ein Palme eingepackt und geschützt. 



Hanfpalme im Kübel
Hanfpalme im Kübel

Die Hanfpalme (Alter etwa 27 Jahre) wird ihren dritten  Winter im Freien verbringen. 

Gepflanzt ist sie, genau wie die Washingtonia, in einen Cortensthal-Pflanzkübel. Der ist quadratisch mit 60x60cm (Washingtonia 80x80cm). Vorteil dieser Kübel sind die Wände. Sie lassen sich von innen mit Dämmplatten leicht verkleiden. Auf die Dämmplatten kommt eine Wurzelheizung und dann wird der  Kübel mit Teichfolie ausgeschlagen (Löcher am Boden nicht vergessen!). 

Berichtet habe ich hierzu bereits beim Umpflanzen der Washingtonia.

Die Hanfpalme hat einen sehr hohen und geraden Stamm. Der kann leicht mit einem Heizkabel für diese Zwecke umwickelt werden. Darüber wird eine etwa 15 mm dicke Dämm-Matte gewickelt und befestigt. 

Oben im Palmenherz endet mit ein paar Umwicklungen das Heizkabel. Die Oberfläche der Erde im Kübel wird von einem speziellen "Mäntelchen" für diese Zwecke, isoliert mit Luftpolsterfolie, isoliert. 

Die letzten beiden Winter kam über den  Schopf, also die Wedel der Palme nun noch ein gigantischer Vliessack. Ebenfalls zum Überwintern von Kübelpflanzen im xxxxxxl-Format erhältlich. 

Die Palme hat überlebt. Im letzten sehr kalten Winter hatten wir mehrer Tage -15°C weniger. Da schützt so ein Vliessack nicht. Die Wedel dieser Palme halten laut Literatur -10 oder -15 °C aus. Dann sind sie gefroren. In diesem Zustand dürften sie auf keinen Fall hin und her bewegt werden. Dadurch brächen die Kapillaren in den Wedeln und beim Auftauen vertrocknen sie, weil von unten nun  kein Wasser durch die geborstenen Kapillare nachfließen kann. Genau das passiert in den Winterstürmen der eisigen Nächte. Im Frühjahr war das Herz und die jungen Triebspitzen saftig grün und alle ausgewachsenen Wedel abgestorben. 

Das soll nicht wieder passieren. Wir mussten uns etwas überlegen, das dieses Hin und Her der gefrorenen Wedel verhindert.....

Die Konstruktion steht nun schon neben der Palme. Erstes Maßnehmen vor Ort. 

Hanfpalme im Kübel überwintern (Freiland)
Hanfpalme im Kübel überwintern (Freiland)


Gleich wieder zurück in die Werkstatt, den Elektrotacker gezück und los geht's. 

Schnell ist das Häuschen mit Gewächshausfolie bespannt. Hier verzichten wir, wegen der Frosthärte auf die zweite Schicht der Luftpolsterfolie. Wenn letztes Jahr ein Vliessack langte und im Winter davor, wird es dieses Häuschen erst recht schaffen, die Palme zu schützen. 

Zu Zweit ein echter Kraftack, auf der Leiter balancierend, das doch recht schwere Häuschen über-Kopf auf die Palme zu heben und an der Wand zu fixieren. Danach kamen schnell dir Stützbeine dran und wir konnten durchschnaufen. 

Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel

Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel

Ganz fertig ist der Schutz aber erst jetzt, wo die Unterseite auch verkleidet ist. Natürlich dürfen wir hier, wie auch bei der Washingtonia nicht nur den Frost im Sinn haben, sondern müssen auf eine gute Belüftung achten. Und so lange kein (Dauer-)Frost kommt, muß die Palmenkrone nicht eingebaut sein. 

So sieht der Schutz nun im Moment aus. Die Lüftungsklappe ist geöffnet. Das heißt, sie hängt dank der Scharniere, einfach nach unten. Damit der Wind sie nicht unnötig beutelt, ist sei mit einem Häkchen am Stamm fixiert. 
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel

Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel

Will man den Schutz schließen, so klappt man den Haltebügel nach unten....

Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel

... hebt die Folienklappe an und drückt sie von unten ans Häuschen. 

Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel

Wird jetzt der Haltebügel wieder nach oben geklappt, drückt er die Folie dauerhaft und zuverlässig von unten ans Häuschen. 

Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel

So sieht der geschlossene Palmenschutz nun endgültig aus. Zwei Kabel aus dem Topf gehen rüber an den Carport-Balken zur Steckdose. Wurzelheizung und Stammheizung werden erst eingeschaltet, wenn Dauerfrost kommt. Am empfindlichsten sind die Wurzeln, dann kommt der Stamm und das Herz und schließlich die robusten  Blätter. 

Der Winter kann kommen. Jetzt sind alle Pflanzen geschützt. 

Winterschutz für Hanfpalme im Kübel
Winterschutz für Hanfpalme im Kübel

Wie schon einmal erwähnt muß der Winter ja nicht erst kommen. Phänomenologisch sind wir bereits im Winter. Und hier in Mittelfranken ist das Wetter genau so, wie man es sich eben im November vorstellt. 

Kalt, naß, neblig, grau, hellgrau, dunkelgrau und schwarz sind die vorherrschenden Farben. 

Schaut doch mal bei den Karpfenweihern die Zapfen der Schwarzerle. Von einer leichten Eisschicht überzogen. 

Erlenzapfen mit Eismantel im November
Erlenzapfen mit Eismantel im November


Wenn das keine Novemberstimmung ist. Und doch strahlt das ganze Ruhe aus. Finde ich. Die Ruhe dieser Jahreszeit in der nichts zu machen ist im Garten und am Feld.  Ausser man  muß noch Palmen einbauen....

Erlenzapfen mit Eismantel im November
Erlenzapfen mit Eismantel im November

Und wer kennt es nicht, den Erlkönig?

Wenn man jetzt hier draußen steht, unter den Erlen im November bei den Karpfenweihern,  dann spürt man ihn. Den Erlkönig. Dann wird es einem kalt und man erschauert. Gut, daß das Auto  in der Nähe steht und man schnell nach Hause gefahren ist....

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? –
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? –
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. –

„Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir;
Manch’ bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.“ –

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? –
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind. –

„Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.“ –

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort? –
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’ es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau. –

„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.“ –
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan! –

Dem Vater grauset’s; er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Erlkönig Erlenkönig
Erlkönig

Novembernebel
Novembernebel




Kommentare:

  1. Lieber Achim,
    deine Ausführungen über deine Palmen lese ich so gerne. Du machst ganz tolle Handwerkerarbeiten!
    Und zum Schluss der Erlkönig! Und ob ich den kenne, er war einer meiner Abschlussarbeiten. So schwelgte ich kurz in Erinnerungen.
    Dir einen guten Wochenstart und liebe Grüsse
    Eda

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    1. Ach ja, wollte noch fragen, was war das für eine Abschlußarbeit, die du da verfasst hast über diesen wüsten Gesellen?

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    2. Lieber Achim,
      anno 1987 (so lange ist es her und ich kann es immer noch auswendig) musste ich an der Kanti Zug für das Diplom im Fach Deutsch sieben Bücher/Gedichte lesen und bearbeiten. Eines davon war eben der Erlkönig, denn ich fand, dass man ihn so dramatisch vorbringen kann, mit vielen Betonungen. Es kam auf jeden Fall gut heraus!
      Dir einen sonnigen Abend und liebe Grüsse
      Eda

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    3. oh ja und wie man den sicher dramatisch zitieren kann... Ich hatte ja vor Ergriffenheit schon beim reinen Abtippen der Zeilen Pippi in den Augen.... es ist einfach wahnsinnig emotional das Gedicht. Und wenn man dann noch diese Stimmung in der echten Natur erleben darf wird es echt gruselig. Ich denke nur immer der arme Vater und das arme Kind.... Da braucht man echt sonnige Gedanken, um aus dieser Stimmung wieder raus zu kommen.
      Die auch eine schöne Zeit, liebe Grüße Achim

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    4. Lieber Achim,
      vielen Dank und auch dir eine schöne Zeit!
      Das Gedicht berührt unheimlich, vor allem jetzt im November.
      Liebe Grüsse
      Eda

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  2. Liebe Eda, ich hoffe es ist ein Schwelgen und kein Schauern, wenn dir die Erinnerungen hoch kommen. Dort draußen bei den Weihen Aug' in Aug' dem Erlkönig gegenüber kann es schon wirklich manches Mal ein Schauern sein. Das kannst du mir glauben..... Schön wenn man dann so was Harmloses, wie Palmen Einpacken machen kann. Da vergisst man immer wieder kurz, wie unwirtlich das draußen gerade ist.

    Es freut mich, wenn dir meine Zeilen gefallen haben und auch ich wünsche dir eine schöne, ruhige und lauschige November-Winter-Woche. Alles Liebe , Achim

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    1. Lieber Achim,
      bei uns war es jetzt einige Tage unwirtlich aber heute ist ein strahlender Tag (11° C) mit blauem Himmel und den Schneebergen so nah. Wenn keine Wolken kommen, wird es wohl kalt in der Nacht.
      Liebe Grüsse Eda

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  3. Lieber Achim,
    bei deinen genialen Verkleidungsaktionen von schon zwei Palmen fällt mir dazu folgendes ein...du hast doch ein riesiges Grundstück. Vielleicht sparst du deine Energie in Zukunft und baust nur noch einmal, nämlich ein Gewächshaus, in das beide Palmen herein passen. In Sachsen hat man so mit den Kamelien angefangen, bis sie zu groß wurden. Inzwischen hat die uralte Kamelie in Pillnitz ein fahrbares Glashaus, das im Frühjahr/ Sommer beiseite gerollt werden kann.
    So doll muss es ja nicht sein, aber ich bin mir sicher, dass du auch viel zu sehr an diesen Palmen hängst und alles tun wirst, um sie über den Winter zu retten.
    Zum Nebel...ja, der kann schon aufs Gemüt schlagen. Das ist typisch für die Gegend. Ich bin aber trotzdem froh, wenn es wieder sonniger wird.
    LG Sigrun

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  4. Grüß'dich Sigrun,
    ja von der Kamelie habe ich auch schon gehört und Parallelen gezogen.... Das wäre ein Traum, aber ich bin leider kein Fürst oder sonst adliger, der sich Orangerien bauen kann. Es wäre traumhaft, da was dauerhaftes und einfach Anzuwendendes zu haben. Zum Beispiel so ein Gewächshaus. Das kostet aber ja irre Geld und dann wüsste ich auch nciht wie man es anstellt, daß alles auch im Sommer gut aussieht. Also müssen wir eben so weiter wursteln. Die individuellen Häuschen der beiden Palmen sind ja auf ihre Weise schon Luxus pur finde ich. Muß nur die Beheizung der Washingtonia auch richtig dimensioniert sein und funktionieren. Und die Wahshingtonia muß nur noch hart genug sein, den Winter draußen zu überstehen und dann muß nur der Winter noch so werden, daß es klappen kann. Bin gespannt, was die nächsten Monate so an Winter auf uns zukommt. Wird er mild? Gibt es viel Schnee oder wieder gar keinen? Wie weit unter Null sinkt das Thermometer? In wenigen Monaten sind wir schlauer und dann wissen wir auch, ob wir nächstes Jahr nochmal das Haus brauchen oder ob sich das Problem nach weit über 30 Jahren guter Pflege doch von allein "gelöst" hat. Was ich aber nicht hoffen will .

    Wünsche eine schöne Woche, liebe Grüße Achim

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    1. Also, das glaube ich nicht, dass sich das Problem erledigen wird..:-) So gut, wie du das gebaut hast. Ich dachte nur, ein kleines bisschen größer und schon hast du ein Haus für beide Palmen...muss ja nicht gleich eine Orangerie sein....:-)
      Also, wenn du mal ein Reiseziel suchst. Pillnitz lohnt sich vor allem im März, wenn die Kamelie noch im Glashaus blüht. Aus Pillnitz kommen eine Menge Züchter von Gemüse- und Obst, auch Stauden. Dort war früher mal ein ganz großes Gärtnereiengebiet. Vielleicht gut von den reichen Fürsten bezahlt. Aber ich glaube, du verreist gar nicht so gerne...;-) Franken ist ja auch schön.
      LG Sigrun

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    2. Sigrun,
      das ist das Problem der Größe. Die Große hat einen Kübel von 80x80x80cm aus Stahl, den mit Erde befüllt und die eh schon sauschwere Palme drin. Da kommen leicht über 500kg zusammen. Den können wir nicht mehr verrücken. Die andere hat einen kleineren Topf ist aber höher. Muß einfach auch stehen bleiben, wenn man keinen Gabelstpler hat. Also daher auch die 2 Häuser und nicht eines gemeinsam. Seis drum, auch wenn wir einen Stapler schon organisieren könnten, so ein Haus ist übersteigt einfach unsere Möglichkeiten.
      So eine Gartenreise täte mich wohl interessieren. Aber durch den Job und den Garten und meine "Küchenarbeiten" als Selbstversorger habe ich einfach keine freien Ressourcen mehr dafür. Zeitlich und mental oder physisch. Komme nicht mal dazu am Wochenende in die doch auch immer wieder interessanten Gartensendungen im TV zu schauen. Mir fällt einfach auch keine Lösung für dieses Problem ein. Unsere Woche Urlaub im Herbst, der traumhaft war, hatte wochenlanges Hinterherhinken meiner Arbeiten zur folge. Das nervt mich persönlich mehr, als wenn ich erst gar nicht fort fahre. Also wollte einfach nur sagen, hätte schon Neugier auf anderes aber irgendwie keine Zeit. Daher bleibt es einfach. Aber auf alle Fälle hast du mit der Aussage recht, daß Franken an sich ja schon so schön ist ;-)

      Liebe Grüße Achim

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  5. Hallo Achim,
    ich komme aus der Nähe von München und habe inzwischen 4 Hanfpalmen bei mir ausgepflanzt im Garten (http://freilandexoten.de). Deinen Wedel-Schutz finde ich sensationell. Aber warum pflanzt Du Deine Hanfpalme nicht dauerhaft aus, wenn Du sie eh ganzjährig draussen hast?
    LG tom

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    1. Hallo Tom, danke für deinen Kommentar. Also echt jetzt? München und ausgepflanzt? Wenn sie es dort aushalten müssten sie es hier in Mittelfranken, Nähe Rothenburg o.d.Tauber auch aushalten. Allerdings weiß ich nicht, wo hin pflanzen, wir hatten das immerhin mal kurz in Erwägung gezogen. Wie schützt du die Wurzeln? Auch Heizkabel in der Erde oder gar nichts? Die Hanfpalme scheint ganz schön hart im Nehmen zu sein, wie wird die Washingtonia das überstehen? Da sind wir echt gespannt. Im Moment habe ich das Problem, dass es echt etliche Minusgrade in der Nacht hat, aber die Heizung im Washingtoniahaus viel zu klein ist......
      Ich werd mich auf deinem Blog mal unsehen, viele Grüße und schau gern wieder vorbei, Achim

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  6. Hallo Achim,
    das funktioniert wirklich. Dazu bekommt der Wurzelbereich eine dicke Mulchschicht und ich verlege ein Heizkabel in Schleifen über dem Wurzelbereich und den Stamm hoch bis in die Krone. Bei Extremtemperaturen unter -10° umbaue ich die Palmen dann noch - allerdings nicht so schön wie Du - und lasse die Heizkabel über ein Thermostat automatisch einschalten. So haben die Palmen die letzten Jahre bei mir wunderbar überlebt, u.a. auch den extremen Januar 2017 mit 3 Wochen Dauerfrost und Temperaturen bis knapp -20°. Hier gibt‘s Bilder und eine Anleitung dazu: http://freilandexoten.de/palmen-winterschutz-aufbau/
    Liebe Grüße aus MUC
    tom

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    1. Hallo Tom, also hast du das WurzelKabel gar nicht in die Erde um den Ballen mit eingegraben? So hatte ich es mal gelesen. Ist ja einfacher, wenn es nur oben auf liegt.

      Naja Thermostat habe ich auch, aber entweder ist mit unserer Konstruktion wo ein Denkfehler dabei oder bei der Heizung. HAbe jetzt eine große und eine kleine und es bleibt nicht frostfrei und das bei den milden Temperaturen von nur höchstens -5°C. Wir haben mit mehrschichtiger Gewächshaus-Luftpolsterfolie isoliert aber es waren paar Grad Frost drin, jetzt sind alle Blätter kaputt. Zumindest sehen sie erfroren aus, auch wenn kein Frost ist. Heute kommt wieder knackig Frost. Verstehe es nicht, warum das Haus der Washingtonia einfach nicht frostfrei bleiben kann. Es wäre so schade für die 35 Jahre Palmenpflege und die sehr aufwändige und zeitfressende Konstruktion des Schutzhauses, wenn alles umsonst gewesen sein sollte. Die Hanfpalme wird wieder überleben, die hat es ja schon paar mal überlebt. Die sind aber wohl deutlich härter als andere Palmen. Du hast auch die Hanfpalmen glaube ich.

      Mal sehen, wie das weiter geht. Liebe Grüße aus Franken, Achim

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